“Hi I’m Jared”
2023
1-channel video installation, sound
in Koopertion mit Hanno Hlacer
DOCK 11, Berlin
“It is worth noting that some personality traits are more desirable than others, and there is a risk that people with more desirable personalities could be targeted or discriminated against if their traits became more scarce. This could lead to societal divisions and potentially even conflict.”
~ ChatGPT
"Hi, I`m Jared" kombiniert KI-generierte Körper, an Deepfake angelehnte Gesichter des Ausstellungspublikums und von ChatGPT generierte Texte. Die Videoprojektion zeigt transhumanistische Entitäten, die Fragen zu menschlicher Identität und Bedeutung in einer technologisch fortgeschrittenen Gesellschaft aufwerfen. Das menschliche Identitätsverständnis und der Wert, den wir uns als Menschen damit zuschreiben, wird dabei ironisiert und hinterfragt. Die Installation spielt mit dem Kontrast von menschlicher Selbstüberhöhung und dem Streben nach Identitätsfindung in einer Welt, in der künstliche Intelligenz die Einzigartigkeit und Unersetzbarkeit des Menschen in Frage stellt.
Verwendete AI Modelle:
-Stable-Diffusion 1.5v-ema-pruned trainiert von RunwayML
-Chat-GPT 3 von OpenAI
-ResNET
ANTONIA
2023
fluid white
2021
fluid white ist ein Experiment, das sich mit dem fotografischen Weiß und der digitalen Fotografie als fluides Medium auseinandersetzt. Durch digitale Artefakte entsteht im Prozess des Fotografierens aus einer weißen Fotografie eine neue Farbigkeit. Es werden Fragen angestoßen zur abbildender Fähigkeit, Veränderung des fotografierten Objekts durch den digitalen Prozess und versteckte Ebenen in Fotografien.
Kopfraum
2022
Kopfraum ist eine fotografisch-metaphorische Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbstbild. Die Fotografien führen durch einen gedanklichen Raum, der durch das Bild des eigenen Ichs entsteht. Die Visualisierung diese Raumes, die Arbeit in und mit ihm, sowie der Ausbruch in die Außenwelt bauen Spannungen auf zwischen Begrenzung und Überforderung, Sicherheit und Ungewissheit, Ausweglosigkeit und Freiheit.
30 Tage
2022
30 Tage ist eine Arbeit, die sich mit Darstellung von Innenleben durch Körper und Raum beschäftigt.
30 Tage. Immer der gleiche Raum. 20 Sekunden Selbstauslöser. Jedes mal nur ein Versuch. Ein Experiment mit Kontrolle, Ehrlichkeit und Reflexion.
untitled 01
2021
in Kooperation mit Greta Aufermann
untitled 01 thematisiert mit Tanz, Video und Sound körperlichen Ausdruck von Innenleben. Die Arbeit spielt mit einfachen Mitteln der Collage und der Rhythmik, um aus dem ursprünglichen Material neue Zusammenhänge und Dialoge zu schaffen. Körper, Ausdruck, Bewegung, Klang ergeben in der bildgestalterischen, technischen Übersetzung derer neue Zusammenhänge und Assoziationen.
BACHsehen
2023
in Kooperation mit Antonia Ancot
BACHsehen war ein Beitrag zur visuellen Konzertperformance "BACH sehen" im Wellensiekhaus in Bielefeld. Es ging es uns darum, eine visuelle Übersetzung für vier verschiedene Sätze aus den von Peter Gregson neu interpretierten Bach Suiten zu finden. Entstanden ist dabei ein Dialog zwischen filmischen Bildern, digitaler Bearbeitung dieser und der Musik Gregsons, in dem es viel mehr um Ästhetik, Rhythmik und Dynamik geht, als um eine erzählerische Handlung. Damit konnten wir sowohl konkrete Momente entstehen, als auch sich Bild und Musik in Abstraktion auflösen lassen.
Der Tanz als Element stellt einerseits einen Bezug zu den ursprünglichen Bach Suiten, wobei jede Suite aus verschiedenen Tanzsätzen besteht, her. Andererseits findet sich darin ein Ausdruck von Emotionalität, Ästhetik und Erzählung, der durch Gregsons Neuinterpretation der Bach Suiten auch in der Musik zum Tragen kommt.